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Possessivpronomen

Das Possessivpronomen innerhalb der Pronomen

Die Pronomen zählen zu den sogenannten Grundwortarten in der deutschen Grammatik. Sie sind deklinierbar und werden auch als Fürwörter bezeichnet. Denn ein Pronomen ist ein Wort, welches für ein anderes Wort, meist ein Nomen, steht. Somit hat das Pronomen eine Stellvertreterfunktion. Durch die Pronomen werden Wiederholungen in Sätzen vermieden. Zudem werden durch Pronomen verschiedene Verhältnisse zwischen verschiedenen Nomen verdeutlicht. Die Wortart der Pronomen wird in sieben Untergruppen gegliedert. In die Personal-, Reflexiv-, Demonstrativ-, Possessiv-, Relativ- und Interrogativ- und Indefinitpronomen.

Arten der Pronomen und Beispiele

Die Personalpronomen werden auch als persönliche Fürwörter bezeichnet, da sie die Pronomen der ersten, zweiten und dritten Person darstellen. Zu den Personalpronomen zählen ich, du, er, sie, es, wir, ihr und sie. Die Reflexivpronomen gelten als rückbezügliche Fürwörter, da sie sich auf das inhaltliche oder grammatische Subjekt eines Satzes beziehen. So sind etwa mich, sich oder uns Reflexivpronomen. Das Demonstrativpronomen wird auch hinweisendes Fürwort genannt, da es einer Person oder aber einer Sache in einem gewissen Kontext eine starke Betonung zuordnet und eine gewisse Wichtigkeit einer Person oder Sache hervorhebt. So sind etwa dieser, dieses, jene, jener, derjenige, dasjenige, dieselbe oder dasselbe Demonstrativpronomen. Die Relativpronomen werden auch als bezügliche Fürwörter bezeichnet, weil sie Relativsätze einleiten und sich somit auf den Hauptsatz eines Satzes beziehen. Beispiele für Relativpronomen sind etwa der, die, das, welcher, welche, welches oder deren. Die Interrogativpronomen werden auch als fragendes Fürwörter bezeichnet, da sie nach bestimmten Sachverhalten fragen. So gehören warum, wieso, weshalb, wer, was oder wo zu den Interrogativpronomen. Die Indefinitpronomen werden auch unbestimmte Fürwörter genannt, da sie für eine unbestimmte Sache eingesetzt werden. Beispiele dafür sind etwa keine, alle, jemand, manche, niemand, andere oder einige.

Das Possessivpronomen in der deutschen Grammatik

Possessivpronomen sind auch als besitzanzeigende Fürwörter bekannt. Sie drücken ein bestimmtes Abhängigkeitsverhältnis, meist ein konkretes Besitzverhältnis, zu einem Referenten aus. Die Possessivpronomen treffen als Nomenbegleiter, also in der Funktion eines Artikels, oder als Nomenvertreter ohne Nomen auf.

Possessivpronomen als Nomenbegleiter

Als Nomenbegleiter richtet sich das Possessivpronomen nach einer Person, auf die es sich bezieht, der sogenannten Bezugsperson. Diese Bezugsperson kann als Personalpronomen in Form des Sprechers oder des Angesprochenen auftreten, oder aber als Nomen. Beispiele für Possessivpronomen finden sich in folgenden Sätzen: „Mein“ Hund heißt Taxi. Wie heißt „dein“ Pferd? „Unser“ Haus ist zu klein. „Sein“ Name ist Josef. Wo ist „ihr“ Halsband?

Possessivpronomen als Nomenvertreter

Ein Possessivpronomen kann also auch stellvertretend für ein Nomen gebraucht werden. Dabei fällt das Nomen dann weg und das Possessivpronomen nimmt den Platz dieses Nomens ein. Wenn dies geschieht und das Possessivpronomen an die Stelle des Nomens rückt, muss das Possessivpronomen dekliniert werden. Diese Deklination zeigt Kasus, Genus und Numerus an. Ein Beispiel wäre: Ist das dein Auto? – Das ist „meins“.